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Das Wesentliche

Kopf eines kleinen neugeborenen Babys im zarten Arm der Mutter

Was ist eigentlich Minimalismus?

Diese Frage habe ich mir gestellt, als dieses Wort zum Monatsthema unserer neuen Fotostammtisch Forchheim Gruppe gezogen wurde (schaut gerne mal auf Facebook oder Instagram vorbei). Dieser Stammtisch richtet sich an alle Fotointeressierten aus der Region und es ist wirklich jeder willkommen. Obwohl er noch recht jung ist, freut es mich zu sehen, was sich daraus schon alles entwickelt hat. Der Austausch miteinander und das gegenseitige Inspirieren steht im Vordergrund. Gerade weil wir ein so bunter Haufen sind, kann wirklich jeder sowohl seine eigenen Stärken mit einbringen als auch noch einiges von den anderen lernen.

Solche Aktionen wie das Monatsthema finde ich super, denn sie bringen einen dazu, Sachen mal anders anzugehen oder in einem ganz anderen Licht zu sehen. Hier gilt die Devise je weiter das Thema von der eigenen Routine oder Komfortzone entfernt ist desto besser, denn dann kommt man wirklich zum Nachdenken und wird kreativ.


Minimalismus. Diesen Namen trägt auch ein eigenes Genre in der Fotografie und obwohl ich diesen klaren und reduzierten Bildstil wunderschön finde, wusste ich gleich, dass ich es nicht so interpretieren will. Ich weiß nicht, aber irgendwie reizt es mich, einem Thema nicht auf dem üblichen Weg zu begegnen, sondern es etwas outside the box zu betrachten.

Mal etwas anders gedacht: Heißt minimalistisch sein nicht auch, sich nur auf das Wesentliche zu beschränken und so den Blick für die Dinge zu öffnen, die einem im Leben tatsächlich etwas bedeuten und Freude stiften? Was bleibt dabei am Ende noch übrig?

Ich habe darüber etwas gegrübelt, aber schließlich wurde mir die Antwort auf diese Frage sehr klar. Ich durfte in letzter Zeit sowohl im Familien- als auch im Freundeskreis junge Mütter fotografisch begleiten und dabei erleben, was das alles verändert. Auf einmal wird die eigene Welt wieder ganz klein und es ist ganz leicht, sich auf das zu besinnen, was wirklich zählt.


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Sebastian Kirsch | photography

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